Unterschiede zwischen metallischen und nichtmetallischen Dehnungsfugen

- 1. Ihre Vorteile unterscheiden sich: Nichtmetallische Kompensatoren (Gummi- und Gewebekompensatoren) zeichnen sich durch Korrosionsbeständigkeit, Hochtemperaturbeständigkeit, Geräusch- und Vibrationsdämpfung aus. Metallische Kompensatoren hingegen bieten eine höhere Leistungsfähigkeit und eine kompaktere Bauweise.
2. Unterschiedliche Hauptanwendungsbereiche. Nichtmetallische Kompensatoren eignen sich besonders für Heißluftkanäle, Rauch- und Staubabsaugkanäle und andere Bereiche. Metallische Kompensatoren werden hauptsächlich in der metallurgischen, chemischen Industrie, der Kernenergie und anderen Bereichen eingesetzt.
3. Unterschiedliche Kompensationsfunktionen: Bei gleichen Gesamtabmessungen ist die Kompensationsfunktion von nichtmetallischen Dehnungsfugen deutlich größer als die von metallischen Dehnungsfugen. Insbesondere die Kompensationsfunktion für seitliche Verschiebungen ist bei nichtmetallischen Dehnungsfugen fast um eine Größenordnung höher als bei metallischen Dehnungsfugen.
- 4. Unterschiedliches Kompensationsfähigkeit: Dehnungsfugen verhalten sich wie elastische Körper; beim Zusammenziehen oder Dehnen erzeugen sie einen Widerstand. Der Widerstand metallischer Dehnungsfugen ist deutlich höher als der nichtmetallischer. Ist dieser Widerstand jedoch zu hoch, kann er dem System schaden und umliegende Geräte beschädigen. Daher ist die Wahl der richtigen Dehnungsfugen entscheidend.
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5. Hohe Temperatur- und Korrosionsbeständigkeit: Das Material von nichtmetallischen Kompensatoren zeichnet sich nicht nur durch gute Temperaturbeständigkeit, sondern auch durch ausgezeichnete Säurebeständigkeit aus. Normaler Baustahl erreicht bei Temperaturen um 600 °C seine Streckgrenze und oxidiert und blättert bei höheren Temperaturen ab. Kompensatoren aus Kohlenstoffstahl neigen während der Montage zu Rissen, während Edelstahlkompensatoren bei niedrigen Temperaturen anfällig für Taupunktkorrosion sind und zudem erhebliche Kosten verursachen.
6. Wärmedämmung und Energieeinsparung: Nichtmetallische Dehnungsfugen weisen wärmedämmende Eigenschaften auf, metallische Dehnungsfugen hingegen nicht. Um die Wärme zu speichern, ist die Außenschicht der Dehnungsfuge zusätzlich mit einer Wärmedämmschicht versehen.










